Manuelle Therapien

Myofasziale Triggerpunktmassage

Triggerpunkte sind meist deutlich begrenzte Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur, welche durch Druckschmerzhaftigkeit mit gleichzeitiger Schmerzausstrahlung definiert sind. Diese können in der Größe von linsenartig bis haselnussgroß variieren.

Die Elektroakupunktur nach Voll ist ein Meßverfahren, das zur Diagnostik und Therapie die Grundlagen der chinesischen Akupunktur verwendet und die Möglichkeiten der Elektronik verbindet. Die Messung ist für den Patienten schmerzfrei. Dabei werden die Akupunkturpunkte, welche auf den Energieleitbahnen (Meridiane) liegen, gemessen.

Da der Stoffwechselzustand in einem Triggerpunkt extrem schlecht ist, kommt es zum Mangel an der Sauerstoff- und Nährstoffversorgung. Durch einen schwachen Lymphfluss können die Stoffwechselendprodukte nur schwer abtransportiert werden, was zu einem Säureüberschuss im Gewebe und zu einer Überreizung der Nervenendigungen und letzendlich zu einer erhöhten Schmerzbereitschaft führt.

Die Triggerpunktmassage hat zum Ziel, diese permanent kontrahierten Muskelfasern bzw. Blockaden mittels statischen Druck und dynamischer Tiefenmassage zu lösen, damit eine Heilung stattfinden kann.

Eine sich hieraus ergebende Hämatombildung vor allem bei einem schwachen Bindegewebe ist als gesteuerte Verletzung mit therapeutischer Wirkung zu sehen.

Triggerpunkte können z.B. durch Überbelastungen, Fehlbelastungen, andauernde, einseitige Belastungen, Schon- und Fehlhaltungen, Operationen, nächtliches Zähneknirschen, psychischer Stress u.v.m entstehen und aktiviert werden.