Eigenbluttherapie

Bei der Eigenbluttherapie werden ca. 0,5 bis 1 ml Blut aus der Armvene entnommen und wieder intravenös oder intramuskulär (in den Muskel) zurückinfundiert. Es ist auch möglich, das entnommene Blut durch die Zugabe von homöopathischen Präparaten intravenös oder intramuskulär zu injizieren.

Auch eine Reinjektion von mechanisch hämolysiertem Eigenblut (Cluster-Eigenblut) ist möglich. Hierbei wird das Blut mehrfach durch eine Mischkammer gepumpt (Handelsname Foamake). Die Zellmembranen werden dabei mechanisch zerstört.

Das körpereigene Blut dient dabei als Fremdkörperreiz. Durch diesen Reiz werden anschließend auch die Selbstheilungskräfte im ganzen Körper angeregt.

Indikationen:

  • Allergien
  • Hauterkrankungen
  • Immunstimulation
  • akute und chronische Infekte
  • degenerative Prozesse

Nicht angewandt darf die Eigenblutbehandlung z.B. bei Blutgerinnungsstörungen, Thrombophlebitis.